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10 Jahre ARGE Feuerkogel-Berglauf

Belohnt wurden die Veranstalter mit einem erlesenen Starterfeld von über 300 Bergläufern, was neuen Teilnahmerekord in der Geschichte dieser Sportveranstaltung bedeutete.

Zusammenhalt der Vereine und Institutionen

"Mehr als die großartigen Leistungen der Athleten freut mich aber die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Vereinen, der Wirtschaft und hier vor allem mit der Salinen Austria und der Traunsee Touristik über all diese Jahre hinweg", erklärt Lemmerer und fügt hinzu, "dass für den reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung 150 HelferInnen notwendig sind." Ein "Wegbereiter" im wahrsten Sinne des Wortes ist dabei Anton Ully, pensionierter Alpingendarm. Viele Wochen vor dem Event sorgt er mit seiner Mannschaft dafür, dass die Strecke auf den Feuerkogel am Tag X in einem Topzustand ist. Mit viel Einsatz und Können wird der Steig Jahr für Jahr hergerichtet, was ihm und seinen Leuten nicht nur großes Lob durch die Aktiven einbringt, sondern auch von den zahlreichen Wanderern.

Unterstützung durch die Traunsee Touristik

Tatkräftige Unterstützung erhält die Veranstaltung durch die Traunsee Touristik, die mit Freikarten für die HelferInnen und dem Arbeitseinsatz ihrer MitarbeiterInnen einen wertvollen Beitrag leistet. "Mit dem Feuerkogel-Berglauf stehen wir auch international in der Auslage", sieht Geschäftsführer Gerd Becwar den Berglauf als touristische Chance. Er brachte beim heurigen Lauf die deutsche Berglauf-Nationalmannschaft kostenlos im Hüttendorf unter. Mit Wolfgang Neuhuber steht ihm dabei ein Mann vor Ort zur Verfügung, der die Geschicke am Berg zu lenken versteht. Aufgrund des frühen Termins in diesem Jahr musste die Strecke am Plateau zum Teil freigeschaufelt werden. Diese Arbeit wurde von den Mitarbeitern der Traunsee Touristik übernommen. Der hart gepresste Schnee in 1600 m Höhe machte es dabei nötig, dass neben den Schaufeln auch eine Motorsäge zum Einsatz kam.

Neue Wege und Ziele

Nicht nur die jugendlichen und erwachsenen Athleten standen heuer im Mittelpunkt, der 1. Mini-Berglauf sorgte ebenfalls für eine tolle Bereicherung am Berg. "Der Bewerb für die Kinder fand großen Anklang und wird zum Fixbestand des Feuerkogel-Berglaufs", zeigt sich auch der Sportreferent der Marktgemeinde Ebensee, Karl Neuhuber, von der Idee und Umsetzung durch Ulrike Holzinger begeistert.

Der 4-fache Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt (Neuseeland), der die heurige Siegerliste mit neuem Streckenrekord anführte (56.17), war von der Schönheit der Landschaft und der selektiven Streckenführung ebenfalls angetan. "Der Feuerkogel zählt neben dem Großglockner zum anspruchsvollsten Berglauf in Österreich. Das bestätigen uns die Aktiven immer wieder", sagt Günther Lemmerer und in ihm keimt bereits die Hoffnung, ein Rennen der Weltcup-Serie an den Traunsee zu bekommen...

Dank all jenen, die Jahr für Jahr mitwirken: Bergrettungsdienst Ebensee und Traunkirchen, FF Rindbach, Gendarmerie, Rotes Kreuz Ebensee, Traunsee Touristik, Marktgemeinde Ebensee, UNION und ASKÖ Ebensee, Schiteam Ebensee, Laufclub Ebensee.


Der 1. Mini-Berglauf am Feuerkogel kannte nur Sieger!

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